FlowTransit auf der InnoTrans 2026, der weltweit größten Messe für Verkehrstechnik
Berlin, Deutschland. FlowTransit stellte auf der InnoTrans 2026 aus, der weltweit größten Messe für Verkehrstechnik, und präsentierte im AI Mobility Lab der Messe seine KI-Planungssoftware für Busnetze. Die 15. InnoTrans belegte vom 22. bis 25. September alle 42 Hallen des Berliner Messegeländes und verzeichnete 3.190 Aussteller aus 59 Ländern und rund 175.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher.
FlowTransit stellte damit neben den führenden Unternehmen der Verkehrsbranche aus. Zu den Ausstellern zählten Siemens Mobility, Alstom, Stadler, Hitachi Rail, CAF und CRRC, die Deutsche Bahn und Huawei, das auf der Messe sein Portfolio Intelligent RAIL 2.0 vorstellte.
Am Stand
Das AI Mobility Lab ist der eigens eingerichtete Ausstellungsbereich der InnoTrans für Künstliche Intelligenz in der Mobilität. Neben FlowTransit stellten dort unter anderem SNCF Réseau und die Boston Consulting Group aus.


Am Stand verfolgten Besucherinnen und Besucher live, wie FlowTransit das Busnetz von Göttingen plante, einer Stadt mit rund 120.000 Einwohnern. Nach jeder Taktänderung auf einer Linie bewertete die Software umgehend das gesamte Netz neu. Zudem schlug sie neue Netzvarianten für die Stadt vor und verglich jede Änderung Linie für Linie mit dem Bestandsnetz.
Das Video auf dem Standbildschirm führte durch die weiteren Funktionen des Produkts. Es zeigte, wie die Daten eines Nahverkehrsnetzes zusammengeführt und in Kartenebenen dargestellt werden, sodass Planerinnen und Planer ein klares Bild vom Zustand des Netzes erhalten. Die Software berechnet Optimierungen anhand der Ziele und Randbedingungen, die die Planung vorgibt, und empfiehlt daraus die besten Netzvarianten. Das gesamte Netz lässt sich in einem Schritt anpassen: Linien werden per Drag-and-drop geändert, verlängert oder neu angelegt, um Neubaugebiete anzubinden. Außerdem zeigte das Video, wie das Busnetz als Zubringer zum Schienenverkehr ausgelegt wird, ob zur Straßenbahn, zur S-Bahn oder zum Regionalverkehr.

Auf der Bühne der InnoTrans
Am Donnerstag, dem 24. September, hielt Dalia Katan, CEO und Mitgründerin von FlowTransit, in der AI Mobility Corner der Messe den englischsprachigen Vortrag „Transit Planning in the Age of AI and Big Data“.
Ausgangspunkt des Vortrags war, dass jede Stadt eigene Anforderungen und Prioritäten hat. Dublin ordnet sein Busnetz in mehreren Stufen neu, und Paris verteilt den Straßenraum zugunsten des Radverkehrs um. Jerusalem leitet Linien bei Sperrungen und an Feiertagen um, während Austin für eine Stadt mit fahrerlosen Autos plant. Allen gemeinsam ist die Ungewissheit darüber, wie sich Städte und Verkehr in den kommenden Jahrzehnten verändern werden.
Zugleich erheben Städte mehr Daten über ihre Nahverkehrsnetze als je zuvor, und in der Nutzung all dieser Daten liegt enormes Potenzial. Katan zeigte anschließend, wie KI und Big Data die Planung dabei unterstützen, den Anforderungen jeder einzelnen Stadt gerecht zu werden. Planungsmodelle kommen einem digitalen Zwilling der Stadt immer näher. Planerinnen und Planer können vorab sehen, wie sich eine Änderung auf das gesamte Netz auswirkt, ob es um eine Taktänderung auf einer Linie oder um ein neues Stadtquartier geht. Software kann zudem vollständige Netze innerhalb der Rahmenbedingungen vorschlagen, die die Planung setzt, und jede einzelne Linie nachvollziehbar begründen.
„Städte erheben heute mehr Daten als je zuvor, und in der Nutzung all dieser Daten liegt enormes Potenzial. Ein Modell, das das reale Netz weit vollständiger abbildet, kommt einer echten Simulation der Stadt deutlich näher. Das bedeutet, dass mehr Menschen dorthin kommen, wo sie hinwollen, und unterwegs weniger Überraschungen erleben.“
Bei alledem steuern weiterhin die Planerinnen und Planer den Prozess. Ortskenntnis, die in keinem Datensatz steckt, fließt als Vorgaben in die Berechnung ein, und die Entscheidung liegt beim Aufgabenträger. Zum Abschluss gab Katan einen Ausblick darauf, wie sich Nahverkehrs- und Stadtplanung in den nächsten zehn Jahren verändern könnten, von autonomen Fahrzeugen, die stadtweit koordiniert werden, bis zu Netzen, die sich bei einer Straßensperrung selbstständig neu planen.

Station der AI Tours
FlowTransit war eine der Stationen der ausgebuchten geführten AI Tours der InnoTrans. Die Rundgänge fanden zweimal täglich auf Deutsch und Englisch statt und führten über das gesamte Messegelände zu Unternehmen, die ihre Arbeit im Bereich Künstliche Intelligenz präsentierten. Eine Gruppe nach der anderen versammelte sich mit Headsets am Stand, um zu sehen, wie die Software ein Netz entwirft und bewertet.

Ausblick
Das Gründungsteam von FlowTransit ist vom 4. bis 7. Oktober auf der APTA TRANSform & EXPO 2026 in Chicago und lädt Aufgabenträger, Verkehrsunternehmen und Planungsbüros zum Gespräch bei einem Kaffee ein. Termin vereinbaren.
Über FlowTransit
FlowTransit bringt Künstliche Intelligenz in die Busnetzplanung. Die Software erzeugt und bewertet in wenigen Minuten Millionen von Netzvarianten, um das beste Liniennetz für eine Stadt oder Region zu finden, und arbeitet dabei mit den Daten, die Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger ohnehin erheben. FlowTransit richtet sich an Aufgabenträger, Behörden, Verkehrsunternehmen und Planungsbüros. Mehr unter flowtransit.ai.
Pressekontakt: hello@flowtransit.ai
